• 19.04.2013

    Der Experte erklärt’s: Welche Rolle spielt ein Institut wie das SGS Institut Fresenius für die Qualität und den Schutz von Mineralwasser?

    Sebastian Rau, Geologe und Experte für Qualitätssicherung, SGS Institut Fresenius: „Wir unterstützen die Mineralbrunnen als unabhängige Prüfer bei der Qualitätssicherung ihrer Produkte. Wir prüfen beispielsweise den speziellen Mineralgehalt eines Mineralwassers. Natürliches Mineralwasser ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass jede Marke eine gleichbleibende Zusammensetzung an Mineralstoffen und Spurenelementen aufweist. Auskunft darüber erteilt das Mineralwasseretikett. Es gibt dem Verbraucher Sicherheit, denn was auf dem Etikett steht, das ist auch drin. Der Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V. (VDM) trägt über strenge Vorgaben an seine Mitglieder dazu bei, die Qualität ihrer Produkte zu überwachen. Alle Mitglieder überprüfen in regelmäßigen Abständen die Mineralisation und ursprüngliche Reinheit ihres Mineralwassers. Die Mineralbrunnen sorgen zusätzlich selbst für die kontinuierliche Qualitätssicherung. Viele verfügen

    über eigene Betriebslabore oder verwenden automatische Messgeräte zur Prüfung der Leitfähigkeit des Wassers. Sie zeigt die Stabilität der Zusammensetzung des Wassers an. Die Qualität des Mineralwassers wird dann im Detail durch ein unabhängiges Institut wie unseres geprüft und bestätigt. Darüber hinaus beraten und betreuen wir unsere Kunden wie Mineral- und Heilbrunnen insgesamt bei der Qualitätssicherung ihrer Produkte.“

    Ist das Analysedatum auf dem Etikett bereits älteren Datums, ist das kein Grund zur Sorge. Im Gegenteil: Das Datum zeigt an, dass die Zusammensetzung des Mineralwassers seither konstant ist. Nur, wenn sich die Zusammensetzung ändert, wird das Datum aktualisiert.