Zur IDM-Website

Mineralwasser

Aktuell

Ausgabe 05/2019

Ein „Geschenk des Himmels“: So entsteht Mineralwasser

Mineralwasser ist ein hunderprozentiges Naturprodukt mit einer langen Entstehungszeit.

Ausreichend Trinken in der kalten Jahreszeit!

Im Winter ist das Durstgefühl schwächer ausgeprägt – unsere Tipps helfen.

Welches Mineralwasser passt zu welchem Wein?

Mineralwasser-Sommelière Nicola Buchner gibt Tipps für perfekte Kombinationen.

Ein „Geschenk des Himmels“: So entsteht Mineralwasser

Spätestens seit dem trockenen Sommern 2018 ist klar: Regen ist ein Geschenk des Himmels! Wie Mineralwasser ist er ein Bestandteil des natürlichen Wasserkreislaufs – und der braucht regelmäßig Nachschub.

Bis aus Regen Mineralwasser wird, können Jahre, Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte vergehen. Fallen die Regentropfen auf die Erde, versickern sie im Boden. Das Wasser läuft langsam durch zahlreiche Erd- und Gesteinsschichten wie durch einen Filter. So wird es auf seinem langen Weg in die Tiefe nicht nur auf ganz natürliche Weise gereinigt, sondern nimmt auch Mineralstoffe und Spurenelemente auf. In komplexen Prozessen löst das Wasser diese aus den Gesteinen oder tauscht sie mit ihnen aus. Schließlich sammelt es sich als sogenanntes „Tiefenwasser“ auf einer wasserundurchlässigen Schicht. Diese liegt oft Hunderte Meter unter der Erdoberfläche – und ist dort abgeschirmt und gut geschützt vor Verunreinigungen und Umwelteinflüssen. Mineralwasser ist somit ein hundertprozentiges Naturprodukt mit einer langen Entstehungszeit. Entsprechend hat eine nachhaltige Nutzung höchste Priorität! Jeder Mineralbrunnen orientiert sich an einer sogenannten „Entnahmeregelung“, die verbindlich vorgibt, wie viel Liter pro Tag aus einer Quelle abgefüllt werden dürfen.

Ausreichend Trinken in der kalten Jahreszeit!

Der Winter hat mit nasskaltem Wetter Einzug gehalten und Erkältungen haben Hochsaison. Doch am Wetter allein liegt es nicht, dass sich Schnupfen, Husten und Heiserkeit häufen. Hinzu kommen „Feiertagsstress“ und weitere Faktoren, die das Immunsystem schwächen können.

So trocknet Heizungsluft die Schleimhäute aus und legt diese „natürliche Barriere“ lahm, sodass Viren und Bakterien schneller in unseren Körper gelangen können. Erkältungen und Infekte sind dann vorprogrammiert. Der regelmäßige Griff zum Mineralwasserglas hilft, die Schleimhäute feucht zu halten. Doch in der kalten Jahreszeit wird das Trinken häufig vergessen – anders als im Sommer ist der Durst schwächer ausgeprägt. Dennoch sollten es bis zu rund 1,5 Liter Flüssigkeit täglich für Erwachsene sein, so die Trinkmengenempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Mineralwasser versorgt den Körper zudem nicht nur mit der benötigten Flüssigkeit, sondern auch mit wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen, die wichtige Körperfunktionen unterstützen können.

Neben dem ausreichenden und regelmäßigen Trinken gibt es noch weitere wirkungsvolle Tipps, um fit durch den Herbst zu kommen:

Tipp 1: Getränke bereitstellen

Mineralwasser steht praktisch in Flaschen als Tagesration bereit und sorgt zu Hause und im Büro für einen guten Überblick über die Trinkmenge. So verpasst man keinen Schluck!

Tipp 2: Abwechslungsreich trinken
Mit Mineralwasser lassen sich vielfältige Getränke mixen – von alkoholfreien Cocktails über Infused Mineral Water zu Smoothies und Schorlen. Je abwechslungsreicher, desto besser!

Tipp 3: Fenster auf
Frische Luft ist das A und O – vor allem in der Heizungssaison. Dabei hat sich Stoßlüften bewährt: Heizung aus und für zehn Minuten das Fenster weit öffnen. Tief durchatmen hilft!

Tipp 4: Bewusste Ernährung

Frisches Obst und Gemüse sollten immer auf dem Speiseplan stehen, denn sie liefern viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Power, die durch den Magen geht!

Tipp 5: Regelmäßiger Sport

Bewegung macht Spaß und kurbelt das Herz-Kreislauf-System an, egal, ob Ausdauer-, Kraft- oder Teamsport. Runter vom Sofa, rein in die Sportklamotten!

Tipp 6: Pausen müssen sein
Unser Körper braucht aber auch Erholungsphasen. Yoga oder Meditation, Musik und Entspannung – alles, was uns „abschalten“ lässt, tut gut.

Welches Mineralwasser passt zu welchem Wein?

Zu den Feiertagen werden sie gern aus den Keller geholt – die „edlen Tropfen“, die das Jahresende zu etwas ganz Besonderem machen. Natürliches Mineralwasser ist als vielseitiger Begleiter für Weine verschiedenster Art geeignet. Doch welches Mineralwasser passt wozu? Bei der Auswahl spielen Mineralstoffgehalte und die Kohlensäure eine wichtige Rolle. Mineralwasser-Expertin Nicola Buchner erklärt, worauf es ankommt.

Mineralwasser und Wein – für Mineralwasser-Sommelière Nicola Buchner ein perfektes Team. Denn das Naturprodukt reinigt nicht nur vor dem Weingenuss die Geschmacksknospen im Mund. „Mineralwasser betont auch die Aromenvielfalt eines Weins und beeinflusst das Mundgefühl“, so die Expertin. Dafür verantwortlich sind neben der Kohlensäure die im Mineralwasser gelösten Mineralien. Zu Rotweinen eignet sich besonders ein stilles und leicht mineralisiertes, natriumarmes Mineralwasser. Es harmonisiert die Gerbstoffe des Rebsaftes und beruhigt den Gaumen, feine Fruchtaromen lassen sich so besser wahrnehmen.

Bei Weißweinen ist die Auswahl des passenden Mineralwassers komplexer. So rät die Fachfrau bei säurebetonten Weinen wie Riesling oder Silvaner zu einem Begleiter mit wenig Kohlensäure. „Umgekehrt verhält es sich bei jungen, dezenten Weißweinen. Sorten wie Grauburgunder und Chardonnay verleiht ein sprudelndes Pendant mit sanfter Mineralisierung mehr Pep“, erklärt Nicola Buchner.

Was genau in jeder Mineralwasser-Flasche steckt, verrät das Etikett. Schließlich hat jedes Mineralwasser seinen ganz eigenen natürlichen „Mineralstoffmix“ und Kohlensäuregehalt. Bei rund 500 Mineralwässern allein aus Deutschland eröffnet sich demnach eine ganze Reihe von interessanten Kombinationsmöglichkeiten:

Zu jungen, säurebetonten Weißweinen wie Riesling oder Sauvignon Blanc bieten sich Mineralwässer mit wenig Kohlensäure an. Ein hoher Gehalt an Kohlensäure würde sich zur Säure des Weins addieren und könnte zu einem unangenehmen Mundgefühl führen.

Junge, dezente Weißweine wie Grauburgunder vertragen etwas mehr Pep! Hier passen Mineralwässer mit viel Kohlensäure und sanfter Mineralisierung. Zu Weißweinen aus dem Holzfass – erkennbar z. B. am Hinweis „Barrique“ – können Mineralwässer mit ein wenig Kohlensäure und einem höheren Mineralstoffgehalt dafür sorgen, dass der Wein lebendiger und frischer erscheint und das Weinerlebnis somit intensiviert wird.

Zu Rotweinen empfiehlt sich ein stilles und leichter mineralisiertes Mineralwasser. Es harmonisiert die Gerbstoffe und den niedrigen pH-Wert, beruhigt den Gaumen und unterstreicht die positiven Eigenschaften des Rotweines deutlich.

Rezept-Idee: Wellness-Punsch

Zutaten für 2 Gläser à 300 ml:

200 ml Mandelmilch

50 ml Birnendicksaft

1 Päckchen Vanillinzucker

200 ml natürliches Mineralwasser ohne Kohlensäure

2 Zimtstangen

2 Prisen Zimt

Optional: ¼ Birne

 

Zubereitung:

Mandelmilch mit Birnendicksaft, Vanillezucker und Mineralwasser verrühren, Zimtstangen hinzufügen und leicht erwärmen. Zimtstangen entfernen und alles mit dem Pürierstab aufmixen. Punsch in zwei Gläser füllen und mit einer Prise Zimt bestäubt servieren. Nach Belieben mit einem Fächer aus aufgeschnittener Birne dekorieren.