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Mineralwasser

Aktuell

Ausgabe 02/2018

Sonnendurstig:

Im Frühling brauchen wir extra viel Flüssigkeit

Richtig trinken und trainieren:

Tipps für Läufer 

Wer sucht, der findet:

Die Erschließung neuer Mineralwassserquellen

Sonnendurstig: Im Frühling brauchen wir extra viel Flüssigkeit

Mit viel Sonne und relativ hohen Temperaturen sind wir ins Frühjahr gestartet: Alles grünt und blüht und nicht nur der Sonnenschein lockt uns nach draußen in den Garten, in den Park oder auf die Joggingstrecke. Ganz klar: Wir möchten jede freie Minute draußen genießen und aktiv sein.

Bewegung macht durstig 
Nach einem langen Winter müssen wir uns erst wieder an das helle Licht, die Wärme und an den höheren „Bewegungsmodus“ gewöhnen. Dafür braucht der Körper etwas Zeit. Ein langsames Angehen der Aktivitäten und viel Trinken hilft uns bei der Gewöhnung. Kombiniert mit hohen Temperaturen kommen wir schon bei leichten Tätigkeiten schnell ins Schwitzen: Die Schweißproduktion ist ein Zeichen des Körpers, dass Hitze und Anstrengung die Körpertemperatur nach oben treiben. Indem der Körper Wasser über die Haut verdunstet, entzieht die dabei entstehende Verdunstungskälte dem Körper Wärme – die Körpertemperatur sinkt. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von 2 Prozent gemessen am Körpergewicht kann Auswirkungen auf die körperliche und mentale Leistungskraft haben. Spätestens ab einsetzendem Durstgefühl sollten wir trinken und unsere Flüssigkeitsspeicher wieder auffüllen.

Durst – ein individuelles Gefühl
Der Flüssigkeitsbedarf ist je nach Mensch, Wetter und körperlicher Aktivität sehr unterschiedlich. Eine gute Orientierung für Erwachsene sind laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) täglich mindestens 1,5 Liter, am besten verteilt in sechs Trinkportionen à ca. 250 ml. An heißen Tagen brauchen Erwachsene leicht 3 Liter Flüssigkeit oder mehr. Bei Kindern und Jugendlichen steigt die Körpertemperatur schneller an als bei Erwachsenen. Sie reagieren besonders empfindlich auf Flüssigkeitsverluste. Daher sollten Eltern sie regelmäßig ans Trinken erinnern und am besten Getränke in Sichtweite platzieren.

Mineralwasser – immer nah und dabei
Mineralwasser ist das optimale Frühlingsgetränk. Gerade, wenn wir viel trinken müssen, ist das geschmackneutrale und kalorienfreie Getränk ideal – und die sichere Abfüllung in Flaschen macht es zu einem perfekten Wegbegleiter unterwegs und im Freien

Natürliches Mineralwasser bietet sich besonders als Durstlöscher für aktive Menschen an, da es neben der Flüssigkeit auch zudem wertvolle Mineralstoffe liefert, die wir beim Schwitzen verlieren.
Hobby- und Leistungssportlern spendet es wichtige Mineralstoffe wie Natrium, Chlorid, Kalium oder Magnesium. Diese sind im natürlichen Mineralwasser in gelöster Form enthalten und können vom Körper daher besonders schnell aufgenommen werden.

Richtig trinken und trainieren: Tipps für Läufer von der Fitness- und Ernährungsberaterin Susanne Keppler

Ob im Park, im Wald oder durch die Stadt: Laufen ist für viele Menschen DIE Outdoor-Sportart Nummer eins. Vor allem bei warmen Temperaturen macht Joggen Spaß – und ist entsprechend schweißtreibend! Umso wichtiger ist das ausreichende Trinken: Bei starker sportlicher oder auch körperlicher Aktivität verliert der menschliche Körper pro Stunde etwa 1 bis 1,5 Liter Flüssigkeit, bei hohen Temperaturen können es schnell mehr sein. Diese Verluste müssen ausgeglichen werden, um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten.

Die Fitness-Expertin und Ernährungsberaterin Susanne Keppler aus unserem Mineralwasser-Experten-Team empfiehlt allen Läufern, schon vor dem Start bis zu 0,5 Liter Mineralwasser zu trinken: „Die erforderliche Trinkmenge während des Laufens ist abhängig von Laufzeit und Belastung, aber auch von der Witterung und dem individuellem Empfinden. Bis zu einer Stunde kann ein Läufer ohne Flüssigkeitsnachschub unterwegs sein, danach ist eine Trinkmenge von einem halben bis 1 Liter pro Stunde ideal.“

Wer sucht, der findet: Die Erschließung neuer Mineralwasserquellen

Das Naturprodukt Mineralwasser lagert besonders gut geschützt in tiefen, unterirdischen Vorkommen, manchmal bis zu mehrere hundert Meter unter der Erde. Bisher gibt es über 500 verschiedene Mineralwässer in Deutschland. Bevor eine Mineralwasser-Quelle erschlossen werden kann, müssen viele Herausforderungen gemeistert werden, und bis zu einer möglichen Abfüllung können einige Jahre vergehen. 

An welcher Stelle sich eine Bohrung lohnt, können nur Experten nach intensiven geologischen und hydrogeologischen Analysen sagen. Der Gesteinsuntergrund eines Standortes spielt eine wesentliche Rolle, da dieser sowohl für die Entstehung des Mineralwassers selbst als auch für die Bohrung und mögliche Förderung wesentlich ist. Die Berechnung einer Gebietswasserhaushaltsbilanz gibt Auskunft über die regelmäßige Neubildung des Grund- und Tiefenwassers und darüber, ob die Erschließung der Quelle nachhaltig ist. Schließlich soll die Förderung über einen längeren Zeitraum erfolgen.

Ob es sich wirklich um Mineralwasser handelt, kann nur eine Analyse des Wasservorkommens selbst zeigen. Eine erste Erkundungsbohrung liefert wertvolle Informationen zu Gesteinsaufbau und Grundwasser. Wenn es sich um Mineralwasser handelt, folgt eine Hauptbohrung, bei der das Bohrloch einfach mit einem größeren Bohrloch „überbohrt“, Rohre eingesetzt und der Brunnen damit ausgebaut und folgend abgedichtet wird. 


Für die amtliche Anerkennung als natürliches Mineralwasser müssen u. a. mehrere Pumpversuche zeigen, wie leistungsfähig der Brunnen ist und ob die Zusammensetzung des Mineralwassers konstant ist. Darüber hinaus werden ca. 200 weitere Qualitätsanalysen durchgeführt. Zum Schluss wird ein sogenanntes Brunnenabschlussgebäude über die Quelle gesetzt und die Wasserleitungen an den Abfüllbetrieb angeschlossen. 

 

Erfrischend fruchtig: Der „Aqua Fit“- Mineralwasser-Cocktail

Der fruchtige „Aqua Fit“ schmeckt nicht nur Sportbegeisterten, sondern passt auch perfekt zu einem entspannten Feierabend auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten. Prickelndes Mineralwasser und fruchtiger Maracujanektar machen Appetit auf den Sommer. Limettensaft und Grenadine sorgen für die Extra-Portion Exotik.

Zutaten für 2 Gläser à 300 ml:

- 1 Limette
- 250 ml Maracujanektar 
- Eiswürfel
- 250 ml natürliches Mineralwasser mit Kohlensäure 
- 2 cl Grenadinesirup 

Zubereitung:

Die Limette auspressen und den Saft mit dem Maracujanektar vermischen. Eiswürfel in die Gläser geben, die Saftmischung darauf verteilen und mit gekühltem Mineralwasser auffüllen. Mit einem Esslöffel den Grenadinesirup in die Gläser geben.

Was steckt drin? Teil 8: Sulfat

Sulfat in hoher Konzentration kommt vor allem in Heilwässern vor, die wie natürliches Mineralwasser aus unterirdischen Quellen stammen und aufgrund ihres Gehalts an Mineralstoffen eine nachgewiesene und amtlich bestätigte gesundheitliche Wirkung haben.


Sulfat-Wässer sind für ihre verdauungsfördernde Wirkung bekannt, seine Eigenschaften können besonders im Zusammenspiel mit Magnesium und Calcium noch verstärkt werden. 
Ab 200 Milligramm Sulfat pro Liter werden Mineralwässer als sulfathaltig bezeichnet. Sie können leicht bitter schmecken.


Sulfate sind natürliche Schwefelverbindungen, die in Form von Kalium-, Natrium– und Calciumsulfat vorkommen. In natürlichem Mineralwasser tritt Sulfat vor allem dann in größeren Mengen auf, wenn es gipshaltige Gesteinsschichten durchlaufen hat. Als stark wasserlösliches Element wird Sulfat vom durchsickernden Niederschlagswasser aus dem Gestein gelöst und findet so den Weg ins Mineralwasser.