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Mineralwasser

Aktuell

Ausgabe 02/2019

Die Outdoor-Saison startet – am besten mit Mineralwasser!

 

Warum regelmäßiges und ausreichendes Trinken wichtig ist

Tipp: Tag der offenen Tür der deutschen Mineralbrunnen

 

Die Mineralbrunnen-Betriebe in Deutschland laden ein

Der Mineralwasser-Experte erklärt: Kohlensäure

 

Sprudelig oder eher still? Wie mögen Sie Ihr Mineralwasser?

Die Outdoor-Saison startet – am besten mit Mineralwasser!

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen zieht es viele Menschen nach draußen. Endlich sind wieder Radfahren, Laufen, Wandern und andere Sportarten in der Natur angesagt. Bei normaler Belastung verliert der menschliche Organismus durchschnittlich 1 bis 1,5 Liter Flüssigkeit pro Stunde, bei extremer Anstrengung oder Hitze sogar noch mehr. Dieses Defizit gilt es regelmäßig und ausreichend „nachzufüllen“ und zwar am besten mit Mineralwasser, das neben Flüssigkeit auch wertvolle Mineralstoffe wie Natrium, Calcium oder Magnesium liefert. Doch wann sollten wir beim Sport trinken und wieviel? Diplom-Oecotrophologin Susanne Keppler rät, schon vor dem Start bis zu 0,5 Liter vorzugsweise stilles Mineralwasser zu trinken: „Zu Beginn des Sports sollte der Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen sein. Bereits ein geringer Flüssigkeitsverlust kann sich negativ auf die Ausdauerleistung auswirken“.
Und während des Sports? Das hängt von der Belastung und der Dauer, aber auch von den Außentemperaturen und dem individuellen Durstempfinden ab. „Bis zu einer Stunde kann ein Läufer ohne Flüssigkeitsnachschub unterwegs sein, danach ist jedoch eine Trinkmenge von 0,5 bis zu 1 Liter pro Stunde ideal“, so Keppler. Für lange Laufstrecken rät sie zu Saftschorlen mit Mineralwasser im Verhältnis 1:3, denn die darin enthaltenen Kohlenhydrate sorgen für eine rasche Energiezufuhr.

 

Tipp: „Tag der offenen Tür der deutschen Mineralbrunnen“

Wissen Sie, wie und vor allem wo genau Mineralwasser in die Flaschen kommt? Warum es ein strengstens kontrolliertes Lebensmittel ist? Und wieso es ein echtes Naturprodukt ist? Antworten auf diese und viele andere Fragen geben die Mineralbrunnen-Betriebe in Deutschland im Rahmen einer gemeinsamen bundesweiten Aktion: An einem „Tag der offenen Tür“ zwischen Juni und September laden sie interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher ein, hinter die Kulissen der teilnehmenden Mineralbrunnen zu blicken. Unter dem Motto „ Der Natur auf der Spur“ erfahren die Besucher, wie Mineralwasser entsteht und warum es natürlich rein ist.
An der Aktion beteiligen sich viele Mineralbrunnen aus ganz Deutschland, die vorwiegend mittelständisch geprägt und in ihren Regionen fest verwurzelt sind. Von Betriebsführungen über Mitmach-Aktionen für die ganze Familie bis hin zu Verkostungen von Mineralwässern sowie Infoständen werden die Veranstaltungen von den jeweiligen Mineralbrunnen-Betrieben individuell und anschaulich gestaltet.

 

Der Mineralwasser-Experte erklärt, wie die Kohlensäure ins Mineralwasser kommt

Sprudelig oder eher still? Wie mögen Sie Ihr Mineralwasser am liebsten? Manche Menschen bevorzugen eher prickelnd, andere mögen das Naturprodukt lieber ohne Kohlensäure. Doch wie kommen die sprudelnden Bläschen überhaupt ins Mineralwasser?

Sebastian Rau ist Geologe und Mineralwasser-Experte beim SGS Institut Fresenius. Er erklärt:

Natürliche Kohlensäure im Mineralwasservorkommen ist ein Überbleibsel des abklingenden Vulkanismus. In Deutschland waren vor langer Zeit in sehr vielen Gebieten Vulkane aktiv.
Kohlensäure entsteht, wenn Kohlenstoffdioxid in Wasser gebunden wird. Beim Abkühlen und Erstarren des Magmas tief unter der Erdoberfläche entsteht Kohlenstoffdioxid. Das Gas wird freigesetzt und steigt durch die Erdschichten empor. Trifft es auf eine wasserführende Schicht, nimmt das Wasser das Kohlenstoffdioxid auf und bindet es als Kohlensäure.
Im unterirdischen Mineralwasservorkommen hat Kohlensäure viele positive Effekte. Sie unterstützt das Wasser beispielsweise dabei, Mineralstoffe aus den Gesteinen zu lösen. Mineralwässer, die über natürliche Kohlensäure verfügen, haben in der Regel einen höheren Gehalt an Mineralstoffen.
Der Kohlensäuregehalt des Mineralwassers im Untergrund sagt jedoch nichts über das im Handel erhältliche Mineralwasser aus. Stille Mineralwässer ohne Kohlensäure können die gleiche Menge an Mineralstoffen enthalten. Denn bei der Abfüllung darf dem Mineralwasser Kohlensäure entzogen und auch in unterschiedlicher Menge wieder zugeführt werden. In der Regel wird die Kohlensäure bei der Abfüllung zunächst entfernt. Die Enteisenung – das Abtrennen von Eisen aus Mineralwasser – funktioniert zudem besser ohne Kohlensäure. Die sicheren Abfüllbedingungen in den Mineralbrunnen-Betrieben garantieren, dass alle Mineralwässer – ob mit viel, wenig oder ohne Kohlensäure – von gleich hoher Qualität sind.

Rezept-Idee: Basilikum-Ingwer-Limonade

Für 2 Portionen:

½ Bund Basilikum
30 g Ingwer
2 EL brauner Rohrzucker
500 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
Eiswürfel aus stillem Mineralwasser

Zubereitung:
Basilikum waschen und trocknen. 2 Zweige für die Dekoration beiseite legen, von den restlichen Zweigen die Blätter abzupfen. Ingwer waschen, 2 dünne Scheiben zur Dekoration abschneiden. Restlichen Ingwer schälen und grob hacken. Basilikum, Ingwer, Rohrzucker und ¼ des Mineralwassers in ein hohes Gefäß geben und alles fein pürieren. 2 Gläser mit Eiswürfeln befüllen, Limonadenansatz durch ein Sieb in die Gläser geben und mit restlichem Mineralwasser aufgießen. Mit Basilikum und Ingwerscheiben dekoriert servieren.

Tipp: Wer gerne Honig mag, kann diesen anstelle des Rohrzuckers verwenden.